Als ich dieses Buch im Second-Hand Buchladen entdeckt habe, habe ich mich praktisch darauf gestürzt - denn wer kennt den Titel nicht? Aber hat die jüngere Generation auch den Film gesehen oder weiß wenigstens, worum es in dieser Geschichte geht? Ich muss zugeben, dass 'Vom Winde verweht' für mich lange nur das Bild von einem sich leidenschaftlich umarmenden und tief in die Augen schauenden Paar - Scarlett und ihr Rhett - war. Und aus meinem Bücherschrank hat mich dieses Buch noch eine Weile angucken müssen, bevor ich mich an den kleinen Wälzer herangetraut habe. Bereut habe ich es nicht, ganz im Gegenteil :)
Vom Winde verweht
Originaltitel: Gone with the Wind (deutsche Ausgabe 1937)
1038 Seiten
"Scarlett O'Hara war nicht eigentlich schön zu nennen."
Die junge, verwöhnte Scarlett, Tochter eines Plantagenbesitzers, lebt im Wohlstand auf ihrem Familiengut Tara und kann sich vor Verehrern kaum noch retten. Nur der, den sie am meisten begehrt, scheint gegen ihren Charme immun zu sein. Als der Bürgerkrieg in Südamerika ausbricht, verändert sich ihr sorgenloses Leben abrupt. Und im Chaos des Krieges und der Nachkriegszeit stößt sie immer wieder auf eine hartneckige Person, dem arroganten und von sich selbst überzeugten Kriegsgewinnler Rhett Butler. Zwischen ihnen entwickelt sich etwas, doch beide scheinen sich selbst im Weg zu stehen...
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Meine Meinung:
Dieses Buch wird nicht umsonst als Klassiker bezeichnet und ist ein Muss für alle Bücher- und Lesesüchtige. Vielleicht sind die einen oder anderen Landschaftsbeschreibungen zu lang und im Auftakt tauchen viele Personen namentlich auf, deren Verhältnisse zueinander eventuell zu detailliert beschrieben werden und man sich daher schon zu Beginn ziemlich konzentrieren muss, um sich nicht zu verirren. Ich muss gestehen, dass ich mich an einigen wirklich wenigen Stellen etwas
durchbeißen musste, was aber meine Meinung von diesem Roman in keinster Weise negativ beeinflusst. Besonders unterhaltsam fand ich die Begegnungen und Dialoge zwischen Scarlett und Rhett; sie haben mich manchmal wie ein kleines Mädchen kichern lassen. Wirklich wunderbar! Was die Protagonistin betrifft, bin ich mir jedoch nicht sicher, ob ich sie mag und verstehe - und das obwohl der auktoriale Erzähler fast ausschließlich sie begleitet. Außerdem wurden meine Erwartungen was die Liebe, um die es ja wie immer geht, zwischen den beiden Hauptpersonen betrifft, etwas enttäuscht. Man liest und liest, die Seiten werden weniger und weniger und man wartet und wartet... Aber es muss ja auch nicht jedes Buch nach dem gleichen Muster geschrieben werden, von daher auch ein Pluspunkt, dass man als Leser, nicht wie so oft, vieles ahnt oder voraussieht. Und eigentlich wäre 'Vom Winde verweht' nicht 'Vom Winde verweht', wenn es nicht wie im wirklichen Leben wäre, und manches (oder doch im Endeffekt alles?) einfach vom Winde verweht wird.
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Meine Meinung:
Dieses Buch wird nicht umsonst als Klassiker bezeichnet und ist ein Muss für alle Bücher- und Lesesüchtige. Vielleicht sind die einen oder anderen Landschaftsbeschreibungen zu lang und im Auftakt tauchen viele Personen namentlich auf, deren Verhältnisse zueinander eventuell zu detailliert beschrieben werden und man sich daher schon zu Beginn ziemlich konzentrieren muss, um sich nicht zu verirren. Ich muss gestehen, dass ich mich an einigen wirklich wenigen Stellen etwas